4. Juni 2013

Vortrag in der Gewerkschaftsschule in Lienz

Für Menschenrechtsbildung ist oft kein Weg zu weit.

Ein Mitglied des Netzwerks Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte hielt einen Vortrag über die Menschenrechtssituation von Gewerkschafter_innen und Menschen, die sich für Arbeitsrechte einsetzen, weltweit und stellte die Organisation Amnesty International vor der 2. Klasse der Gewerkschaftsschule in Lienz vor.

Das Interesse und auch die Betroffenheit waren groß.

Ort: Volkshaus, Gewerkschaftsschule Lienz (Osttirol)
Termin: 4. Juni 2013, 19 - 21.20 Uhr

23. Mai 2013

Veranstaltung mit Amnesty-Researcher über Bergbauunternehmen Vedanta in Indien

In einer Abendveranstaltung im Amerlinghaus berichtet Ramesh Gopalakrishna, Researcher für die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in London, aus erster Hand über die Menschenrechtsverletzungen durch das Bergbauunternehmen Vedanta Resources. Vedanta, mittlerweile an der britischen Börse notiertes Unternehmen, betreibt in der ostindischen Region Orissa eine Raffinerie. Gopalakrishna zeigte mit beeindruckenden Bildern die Auswirkungen auf Leben und Gesundheit der Menschen (z.B. ein Rotschlammbecken hatte schon mehrmals Risse), und bewies, wie leer die Versprechungen des Unternehmens, Wohlstand und Arbeit zu bringen, waren.

Der Abend schloss hoffnungsvoll: Ein kürzlich verkündetes Gerichtsurteil brachte einen Etappensieg für die Bevölkerung vor Ort. Sie darf nun entschieden, ob Vedanta auf dem Berg auch noch eine Bauxitmine errichten darf.

Madga Assam übersetzte exzellent den spannenden Vortrag des Amnesty-Mitarbeiters, auf den Fragen und Antworten folgen. Die Veranstaltung war leider nur von einer kleinen Gruppe besucht war, aber die Anwesenden waren höchst interessiert. Sie unterstützten auch die Amnesty-Appellbriefe beim Infostand mit ihrer Unterschrift.

Ort: Amerlinghaus, 1070 Wien
Datum: 23. Mai 2013, 19:00 Uhr

1. Mai 2013

Folderausteilen am 1. Mai

Mitglieder des Netzwerks Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte verteilten Flyer zu Erntearbeiter_innen in Italien.

Insgesamt konnten die AktivistInnen ca. 2000 Flyer unter die Leute bringen.

Ort: Wiener Ringstraße
Datum: 1.5.2013, 09:00 – 11:30 Uhr

22. April 2013

Im Gespräch mit der honduranischen Menschenrechtsverteidigerin Dina Meza

© Nina Kreuzinger
Die Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin Dina Meza aus Honduras war auf der Einladung der Honduras-Journalisten-Delegation, Reporter ohne Grenzen, FIAN (Food First Information and Action Network) und IGLA (Informationsgruppe Lateinamerika) zu Besuch in Österreich. Sabine Vogler vom Amnesty-Netzwerk für Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte traf die mutige Aktivistin, die auch wegen ihres Engagements mit dem Amnesty-Medienpreis ausgezeichnet wurde. Dina Meza berichtete von der katastrophalen politischen und demokratischen Lage nach dem Putsch vom 28. Juni 2008, der Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation und der Menschenrechtskrise in Honduras. Dina Meza engagiert sich mit journalistischer Arbeit und der Begleitung von Opfern von Menschenrechtsopfern. Deshalb werden sie selbst und ihre Familie massiv bedroht. Wenn Dina Meza im Mai 2013 nach Honduras zurückkehrt, ist ihr Leben in Gefahr.

18. April 2013

Siemens Infotisch

Mitglieder des Netzwerks Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte veranstalteten wie jedes Jahr und zum letzten Mal in der Kantine von Siemens in der Gudrunstraße einen Infotisch. Bei insgesamt 6 Aktionen wurden insgesamt 280 Unterschriften gesammelt.

Ort: Siemens Betriebskantine
Datum: 15.04. - 18.04.2013, 11:00 - 13:30 Uhr