1. Mai 2011

Aufmarsch zum 1. Mai

Mitglieder und FreundInnen der Amnesty International Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen nahmen am Aufmarsch zum 1. Mai teil.

Diesmal wurden Flugblätter mit dem Slogan "Gewerkschaftsrechte sind Menschenrechte" präsentiert, worin die PassantInnen zur Teilnahme am Netzwerk GewerkschafterInnen aufgerufen wurden.

Datum: 01.05.2011, 09:00 Uhr
Ort: Wiener Ringstraße

14. April 2011

Infotisch in der Siemens Betriebskantine

Die Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen war in der Kantine von Siemens in der Gudrunstraße mit einem Infotisch vetreten. Bei insgesamt 6 Aktionen wurden insgesamt 273 Unterschriften gesammelt.

Ort: Siemens Betriebskantine
Datum: 11.4. - 14.4.2011, 11:00 - 13:30 Uhr

12. April 2011

"Warte mit dem Staub auf mich" - Lesung mit Gedichten des chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo

Liu Xiaobo-Biograf Bei Ling, Lyriker und Dissident im Exil, trug - auf Chinesisch - abwechsend mit Gerhard Ruiss - auf Deutsch - Gedichte des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo und seiner Frau Liu Xia sowie eigene Gedichte vor. Danach folgte eine spannende Diskussion über die aktuelle Situation in China, die von dem Interesse der chinesischen Literaturszene für Jelinek und Kafka über WanderarbeiterInnen bis hin zur geplanten Gesundheitsreform reichte.

Die Amnesty-Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen war mit einem Info-Stand und Appellbriefen für China vertreten. Sabine Vogler stellte Amnesty-Anliegen zu China vor.

Ort: MuseumsQuartier Wien
Datum: 12.4.2011, 19:00 Uhr

30. März 2011

Diskussionsveranstaltung: EU-Freihandelsabkommen mit Kolumbien

Im Mai 2010 wurde das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kolumbien unterzeichnet. Damit es in Kraft treten kann, müssen die Parlamente der beteiligten Länder das Abkommen ratifizieren. Welche Folgen hätte eine Ratifizierung des Abkommens für die Menschen und die Umwelt in Kolumbien? Wie würde sich dieses auf die Menschenrechtssituation auswirken?

Unter dem Titel "EU-Freihandelsabkommen mit Kolumbien: Menschenrechte oder Konzerninteressen – auf welcher Seite steht Österreich, auf welcher Seite steht Europa?" diskutierten am 30.03.2011 Nohora Tovar, Vizepräsidentin von Fetramecol (CTC) – kolumbianische Metallarbeitergewerkschaft, Maria Del Pilar Silva Garay von der Menschenrechtsorganisation Colectivo José Alvear Restrepo (CAJAR), MEP Evelyn Regner, NAbg. Judith Schwentner und Alexandra Strickner von Attac. Die Veranstaltung wurde von Ralf Leonhard von der Organisatoin FIAN moderiert.

Die Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen war mit einem Infotisch bei der Veranstaltung vertreten und lud die TeilnehmerInnen dazu ein, zwei Aktionen zu Kolumbien mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Auch Evelyn Regner ließ es sich nicht nehmen, unsere Aktionen zu unterschreiben.

Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstrasse 35, 1010 Wien
Datum: 30.03.2011, 19:00 Uhr

20. März 2011

Solidaritäts-Lesung für den inhaftierten Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo

Schriftsteller aus aller Welt haben 2005 anlässlich des dritten Jahrestages des Einmarsches in den Irak den 20. März zum „Tag der politischen Lüge“ ausgerufen. Um das Bewusstsein für Inhalt und Form der politischen Lüge zu schärfen, werden - ausgehend von der Berliner Peter-Weiss-Stiftung - alljährlich Literaturfestivals veranstaltet; im Mittelpunkt steht ein/r verfolgte/r Schriftsteller/in.

Der 20. März 2011 war dem inhaftierten chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo gewidmet, und im Wiener Museumquartier organiserten interessierte SinologInnen eine Veranstaltung für ihn.

In deutsch-chinesischem A Capella-Stil wurden Texte des inhaftierten chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo und seiner Frau Liu Xia gelesen, und die ProfessorInnen Susanne Weigelin-Schwiedrzik und Raoul D. Findeisen von der Universität Wien/Sinologie erläuterten Hintergrund zur Biographie von Liu Xiaobo.

Am Podium solidarisierten sich Rubina Möhring von Reporter ohne Grenzen und Helmuth A. Niederle vom Österr. P.E.N.-Club mit Liu Xiaobo. Ein Amnesty-Mtglied bat das Publikum um Unterschriften auf Appellen an die chinesischen Behörden. Bei dem Amnesty-Info-Stand lagen neben Appellschreiben für Liu Xiaobo auch Appelle für Mao Hengsheng und Shi Tao auf.

Ort: Raum D / quartier21, MuseumsQuartier Wien
Termin: Sonntag, 20. März, 19 Uhr